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Montag, 18. Februar 2013

Wie die Rutsche entstand....

Ich hole bevor ich über die Rutsche spreche ein wenig aus, also wenn euch das nicht interessiert, könnt ihr einfach direkt nach unten scrollen.
Als wir das Haus kauften, bzw. als ich mir das Haus das erste mal anschaute sagte ich zu meinem Liebsten.
In dieses Haus ziehe ich nicht ein, die Räume sind dunkel, der Garten befindet sich auf zwei Ebenen, bietet größtenteils nur Schatten und man kann nur durch den Keller in den Garten, alles Dinge die ich nieee wollte.
Aber mein Liebster konnte mich dann doch überzeugen, das dies genau das perfekte Haus für uns ist und wir es unbedingt kaufen müssten. Gesagt getan und schon war der Kaufvertrag unterschrieben und der Garten lag in seiner ganzen "Pracht" vor mir.
Auf dem oberen Grundstück standen sage und schreibe 3 riesige Fichten, eine Eibe, ein kleiner Walnussbaum, eine kleine Goldulme und ein kleiner Zierahorn. (auf ca. 200 qm² bzw. wahrscheinlich eher weniger)
Hier mal ein paar Bilder von den Nadelbäumen die mir sofort ein Dorn im Auge waren, da sie das komplette Grundstück beschatteten und natürlich auch viel Dunkelheit ins Haus brachten.


Der Blick vom Gartentor aus


Der Blick vom rechten Nachbarn aus

Der Blick vom hinteren Teil unseres oberen Gartens aus (im Vordergrund die Goldulme)




Als erstes, noch bevor wir einzogen ließ ich zwei Fichten und eine Eibe fällen und  es war wirklich unglaublich was für ein andere Blick sich durch diese Aktion bot.

Wie der obere Garten danach aussah und sich weiter verändert hat, könnt ihr hier nachlesen.
Eigentlich hätte ich die Fällung der Fichten noch in den Berichten mitaufnehmen sollen, vielleicht werde ich diesen Teil noch in den Post übernehmen.

Na ja auf jeden Fall war ich nun gut gestimmt und bereit mehr aus dem Garten zu machen :-) ich sah einfach einen so großen Fortschritt, das ich mir plötzlich sooo viele Dinge vorstellen konnte.

Mein Mann und ich wollte den Garten natürlich vor allem für die Kinder schön gestalten und somit stand fest eine Rutsch musste her. Als wir noch ein wenig darüber nachdachten viel uns auf, dass der Hang ca. 4m lang doch eine perfekte Fläche bot um eine tolle Rutsche zu bauen.


Aber woher sollte man eine sooo lange bezahlbare Rutsche bekommen.

Als ich bei einer Freundin zu Besuch war sah ich eine auseinandergebaute Kettlerrutsche die in einem Apfelbaum hing und da kam mir die Idee. Ich erstand nach längerer Suche zwei sehr bezahlbare gebrauchte Kettlerrutschen. Diese konnte man so auseinanderbauen, dass man die zwei Stahlrutschflächen einzeln verarbeiten konnte. Die Stahlrutschflächen hat mein Mann (zum Glück ist er handwerklich sehr begabt) aneinandergeschraubt, von der Länge her konnte man sie sogar justieren, entweder weiter ineinanderschieben oder auseinanderziehen, bevor man sie dann fest verschraubt hat.

Dann wurde ein Holzgestell gebaut.
Als erstes mussten Vierkanthölzer zurechtgeschnitten werden.





Diese wurden dann angestrichen


und auf ein Holzgestell montiert, das sicher im Boden verankert wurde (selbstversändlich mit Beton um es richtig sicher zu machen)

Auf diesem Holzgestell wurde dann die Rutsche befestigt und schon
konnte probegerutscht werden.


 Gebrauchsspuren sind bei solchen Spielgeräten natürlich immer schon vorhanden, aber das hat uns nicht gestört!


Hier noch ein Bild von der Seite

und so sah sie letztes Jahr aus, nach drei Jahren noch genauso gut wie am Anfang



Viele liebe Grüße Steffi