Freitag, 22. April 2016

Mein neues Schätzchen...

lange schon habe ich mit dem Gedanken gespielt mir eine Getreidemühle zuzulegen, ich backe gerne und häufig Brot und habe daher auch über das Thema selber Mehl mahlen oft nachgedacht. Gescheitert ist  der Kauf einer Mühle jedoch immer daran, dass diese Mühlen recht teuer und man gutes Vollkornmehl ja auch im Bioladen um die Ecke bekommt. Also wozu....
Ich bin dann irgendwann über die Ernährung nach Dr. Bruker gestolpert und habe mich über diese Art der Ernährung informiert. In dieser ERnährungsform wird dem selbstgemahlenen Mehl sehr viel aufmerksamkeit geschenkt und somit habe ich nachlesen können wieviel gesünder und variantenreicher selbstgemahlenes Mehl ist. Ha Juhuuu da war er endlich, der Grund warum ich uuunbedingt eine Getreidemühle benötige.

Nach langem recherchieren im Netz habe ich mich für eine Getreidemühle von KOMO Fidifloc entschieden, die auch eine integrierte Flockenquetsche hat und die das Mehl sehr fein mahlen kann.
Sie ist allerdings recht laut, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden.

Hier ist sie nun , mein neues Schätzchen....und ja sie war auf diesem Bild gerade in Benutzung und man sieht noch die Teigreste auf der Arbeitsplatte vom kneten... also ein authentisches Bild ;-)


Ich habe mittlerweile eine stattliche Getreidesammlung und mische gerne. Gut gefällt mir an so einer Mühle auch, dass man Mehl aus ungewöhlichen Getreidearten wie Amarannth, Qhinoa oder Kamut, Einkorn, Buchweizen und was es sonst noch so auf dem Markt gibt herstellen kann. Die Kinder sind begeistert von dem frisch gemahlenen warmen Mehl, es hat so etwas besinnliches das Mehl selbst zu  mahlen.

Achso nicht , dass ihr mich falsch versteht, ich habe nicht unsere Familienernährung auf die brukersche vitalstoffreiche Vollwertkost umgestellt, das wäre mir zu anstrengend... aber ein paar Kleinigkeiten habe ich schon geändert. Ich versuche zu jeden Essen, etwas gesundes rohes den Kindern zu geben und ich backe natürlich häufig Brot aus frisch gemahlenem Mehl.
In dem Vollwert Blog habe ich viele tolle Tipps bekommen und mir dieses Buch gekauft:

Brot backen: Vollkornbrote und Aufstriche aus der eigenen Küche


, indem es viele Rezepte für Brot aus selbstgemahlenem Mehl gibt.

Ausprobiert habe ich dann von dem Blog direkt diese tollen Vollkorndinkelbrötchen , die köstlich schmecken und wirklich genauso schnell hergestellt sind, wie in dem Blog beschrieben.



und hier die fertig gebacken Brötchen, die bei den Kindern sehr gut angekommen sind und das ist ja die Hauptsache ;-))






Die Rezepte funktionieren natrülcih auch mit gekauftem Vollkorndinkelmehl :-)))

Das Mehl für mein aktuelles Lieblingsbrot wird aus einer 6-Korn-Mischung aus unserem örtlichen Bioladen hergestellt.  (meine 6Kornmischung ist von dem Bioladen denns)

In der Mischung sind Hirse, Hafer, Gerste, Roggen, Dinkel und Weizen. Ich habe
400g von dieser Mischung und zusätzlich noch
200g Kamut, oder Dinkel oder auch mal Buchweizen hinzugemischt.
Ölsaaten also Sonnenblumenkörner, Leinsaat und Sesam, jeweils eine gute handvoll.
1 Essl Salz
2 Essl. Apfelessig
halber Würfel Hefe in 200ml warmem Wasser aufgelöst
Alle Zutaten in eine Schüssel geben, danach fühle ich mir noch 300 ml warmes Wasser in ein Gefäß und gebe das Wasser nach und nach hinzu bis der Teig gut knetbar und nicht zu trocken ist.

Den Ofen heize ich auf 180 Grad Ober und Unterhitze vor, Stelle das Brot hinein und den Ofen dann auf 220 Grad , damit die Endtemperatur erst noch erreicht werden muss. (habe damit einfach gute Erfahrung gemacht. Dann noch eine Schüssel Wasser in den Ofen für die Kruste :-)!
40 Minuten muss das Brot backen und warm schmeckt es natürlich am Besten.
Das tolle an diesem Brot ist, dass es auch nach mehreren Tagen noch nicht trocken schmeckt.


Und da ich finde , dass selbst Mehl mahlen und Brot backen und ganz viel mit Achtsamkeit und Nachhaltigkeit zu tun hat verlinke ist zu dem tollen Beitrag von Rostrose.

Kommentare:

  1. Toller Beitrag, interessantes Thema. Von KOMO habe ich auch schon gehört und mich informiert. Ich interessiere mich vor allem für das Mahlen von Buchweizen bzw. außergewöhnlichen Getreidearten, wie du geschrieben hast. Super, dass du das mit erwähnt hast. Viele schöne Grüße, Doris

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    1. Liebe Doris, vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich finde bisher das verwenden von außergewöhnlichen Getreidearten auch sehr reizvoll, habe aber auch noch nicht sooo viel ausproiert. Dazu habe ich sie einfach noch nicht lange genug. LG Steffi

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