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Sonntag, 11. Oktober 2015

Der Hausbaum

Hallo Ihr Lieben,

es ist Herbst und Herbst ist Zeit der Ernte. Leider habe ich nicht viel zu ernten in unserem Garten, ich habe zwar ein paar Beerensträucher, meine kleinen Gemüsekomposter und an jeder Ecke Gewürze, aber von großer Ernte kann nun wirklich keine Rede sein ...

... außer, ja außer unser wundervoller, liebster, schattenspendender, kindergeliebter Walnussbaum.
Als wir einzogen war er noch winzig, und ich wusste gar nicht, dass Walnussbäume in dieser Gegend so gut tragen können.




Der Walnussbaum bekommt erst sehr spät Blätter, so dass er im Frühjahr, wenn die Sonne tief steht uns nicht die Sonne auf unserer Terrasse nimmt. Im Sommer ist das Blätterdach so dicht, das der wohltuendste Ort im Garten unter den ausladenden Zweigen des Walnussbaums ist. Die Kinder lassen sich von seinen Zweigen in den Pool fallen und lieben es auf seinen Ästen Geheinmisse auszutauschen.

Es ist ehrlich gesagt unglaublich wie sich der Baum in den letzten Jahren entwickelt hat. Ich hätte nie gedacht, dass er in so kurzer Zeit so ausladend wird . Wir schneiden ihn jedes Jahr, sonst würde er uns nicht nur über den Kopf sondern sogar über das Haus wachsen und wir versuchen ihn im Zaum zu halten.

Hier ein Bild , das vor 7 Jahren entstanden ist, kurz nachdem wir das Hause gekauft hatten.



Dieses Bild ist auch schon wieder 2 Jahre alt, aber man sieht ganz gut, wie sich der Baum in den Garten integriert und uns den Blick auf die dahinterliegenden Häuser verdeckt, zumindest im Sommer.



Dieses Jahr war die Ernte einfach unglaublich. wir haben bisher 4 kleine Eimer voll Walnüsse gesammelt und sind noch nicht durch. Das einzig wirklich unattraktive an dem Baum sind die Fruchtschalen in denen die Walnüsse wachsen , sie werden in kürzester Zeit nachdem sie vom Baum gefallen sind glibbrig und unattraktiv und man kann sie nur noch per Hand aufsammeln, da sie so matschig werden.





Also wenn ihr noch Platz für ein Hausbäumchen habt, dann kann ich euch diesen Baum sehr empfehlen, natürlich nur wenn ihr Lust auf ausladende Bäume und einen regelmäßigen Schnitt habt.

Die Ernte der Nüsse ist einfach toll...


Im nächsten Jahr möchte ich mit den unreifen Walnüssen1-2 Rezepte ausprobieren. Bei dem man einen werden die Walnüsse in Zuckersirup einlegt. Mal schauen ob ich nächstes Jahr noch daran denke :-)!
Schwarze Nüsse
Das zweite ich ein selbstgemachter Likör
Walnuss-Likör

Hier noch ein letztes Bild der ganzen Pracht...



Liebste Grüße

Steffi

Freitag, 8. März 2013

Mein Waldgarten

der ein oder andere hat sich vielleicht schon mal gefragt oder vielleicht auch nicht was ist denn eigentlich im hinteren Bereich des Gartens. Hinter dem Trampolin und links davon ist ja auch noch ein Stückchen Garten, dass ich bisher zumindest noch nicht gezielt gezeigt habe.

Um Euch genau zu erklären was ich meine, im Grunde alles was hinter der roten Rutsche auf dem Bild liegt. Unser Garten ist ja zweigeteilt und daher die einzelen Bereiche gar nicht so groß, aber man höre und Staune, wir haben in diesem oberen Bereich (in dem sich ja auch das Hochbeet etc. befindet. 3 Bäumchen und einen ziemlich großen Busch.

Vorne links sieht man den Walnussbaum, der jeden Herbst radikal zurückgeschnitten wird damit er nicht zu groß wird. Das ist unser Kletterbaum den die Kinder über alles lieben.
Rechts von ihm hier auch gut auf dem Bild zu sehen wächst eine Goldulme. Sie ist sooo wunderschön und sieht gerade im Frühjahr wirklich golden aus mit ihren Hellgelben Blättern. Leider hat uns das Ulmensterben hier in unserer Gegend auch erreicht und zwei Goldulmen der Nachbarschaft sind diesem (ich glaube es ist ein Pilz) schon zum Opfer gefallen. Unsere Ulme ist noch gesund und ich hoffe das bleibt vorerst auch so.
Hinter der Goldulme wächst ein Zierahorn, ich glaube von ihm habe ich kein gutes Bild, er ist aber auch wunderhübsch anzusehen und falls die Ulme tatsächlich irgendwann gefällt werden müsste nimmt er sozusagen ihren Platz ein, denn er steht in einer Flucht mit ihr.

Im Bereich des Ahorns wächst ein riesiger Kirschlorbeer neben einer sehr großen Konifere, diese beiden bilden zusammen eine wunderschöne Kinderhöhle die fleißig bespielt wird :-)!




Auf diesem Bild kann man gut sehen, wie sehr der Walnussbaum als SPiel und Kletterbaum genutzt wird. Es ist immer auch ein Highlight für alle Kinder die uns besuchen kommen. Aber sogar unsere 12jährige klettert noch gerne auf ihm herum....





Hier ein Bild von der Goldulme im Frühjahr, direkt dahinter sieht man den mächtigen Kirschlorbeer, der die Höhle für die Kinder bildet.


Aber was nun hinter dem  Trampolin ist habe ich noch immer nicht beantwortet...
Auf dem folgenden Bild stehe ich direkt hinter dem Trampolin und schaue nach links , wir haben dort eine vom Nachbarn geerbte Azalee die in jedem Frühjahr eine Augenweide ist.
Der blühende Rhododendron gehört schon dem Nachbarn. 




Nun drehe ich mich an dieser Stelle genau in die andere Richtung und schaue nach rechts.

Hier hat mein Mann eine Holzmiete aus der gefällten Fichte angelegt. Außerdem habe ich dort nun einige Beerensträucher an den Zaun gepflanzt. 2 Heidelbeeren, 2 Johannisbeeren, 2 Himbeeren und eine Stachellose Brombeere sollen im Spätsommer ein bisschen den Gaumen kitzeln und vor allem den Kindern eine Freude bereiten.

Geht man nun an dieser Stelle weiter in Richtung Holzmiete und wendet sich nach rechts kann man in etwas diesen Blick hier sehen.

Es ist ein Bild aus unserem ersten Jahr...
An dem Zierahorn hängt noch eine Sitzschaukel und man kann den EIngang der Höhle erahnen
Der Eingang befindet sich links von dem kleinen Trampolin (das es schon nicht mehr gibt) man sieht einen kleinen gelben Hocker, der steht schon in der Kinderhöhle.


Ich finde unser Waldgartenteil ist etwas ganz besonderes denn wer hat schon einen eigenen Wald ;-) Ok das hört sich ein bisschen hochtrabend an, aber es ist tatsächlich so, dass es in der Hitze des Hochsommers es eine Wohltat ist durch diesen Gartenteil zu spazieren und einwenig zu verweilen!

Auch das folgende Bild ist aus unserem ersten Jahr, rechts sieht man noch den Bauzaun, der dort stand als die Neubauten entstanden.


AUf dem letzten Bild das ich euch zeige stehe ich rechts von dem Zierahorn (an dem die Schaukel hing) und blicke in Richtung Haus, an dieser Stelle hat man im Sommer tatsächlich das Gefühl man steht in einem kleine Wald...


Falls ihr euch wundert, warum ich zur Zeit so wenig in der Bloggerwelt unterwegs bin und wenig Kommentare schreibe. Wir hatten hier ein kleines Krankenlager, die beiden Kleinsten waren/sind krank und daher komme ich zur Zeit nicht so zum lesen :-)!

Viele liebe Grüße
Steffo