Freitag, 17. Januar 2014

Küchengeheimnisse oder was ich euch schon immer erzählen wollte....


:-) ok der Titel ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber dieses Kochgeheimnis, das ich jetzt heute verrate, kann ich wirklich nur jedem begeisterten Hobbykoch wärmsten ans Herz legen.
Ich weiß nicht ob es euch auch so geht, mit der Geburt der Kinder begann für mich ein Umschwung. Ich dachte über gesunde Ernährung nach, darüber was ich kochen und wie ich kochen möchte. Nach und nach wurden meine Ansprüche höher, die Biokiste zog ein und ich konnte mich mit den ganzen fertigen Brühen  und Tütensuppen die ich früher verwendete nicht mehr anfreunden. Keine Geschmacksverstärker wollte ich mehr in meinen Gewürzen, aber es war sehr schwierig ein gutes Gewürz  zu finden, entweder schmeckten die Brühen und Kräutersalze aus dem Reformhaus seltsam, so dass ich die für meinen Liebsten und mich zwar verwenden konnte von den Kindern aber gerümpfte nasen bekam. Durch meine Schwester und unseren alljährlichen Einsatz für einen Missionsbasar segelte für mich plötzlich das perfekte Gewürz ins Haus (zuerst unerkannt, aber dafür später umso mehr geliebt.
Lange Rede kurzer Sinn, meine Schwester hatte irgendwo ein Rezept zum Thema Geschenke aus der Küche gelesen und dieses Rezept hieß


Selbstgemachtes Suppengrün

nachdem der Basar vorbei war und meine Schwester (wahrscheinlich aufgrund des seltsamen aussehens) viele Gläser übrig hatte, bekam ich eines geschenkt. Auch mir war der INhalt nicht ganz geheuer, somit dümpelte das Glas einige Zeit im Kühlschrank vor sich hin, bis ich eine Linsensuppe kochte bei der mir irgendwie der richtig pepp fehlte. MIr fiel das ominöse Suppengrün ein und ich dachte, ok probieren wir mal.... und ZACK.... der Geschmack war supper, so richtig lecker, viel besser als vorher und seitdem bin ich diesem selbstgemachten Gewürz verfallen , habe schon viele Gläser verschenkt und andere damit begeistert, ich kenne mittlerweile einige Freundinnen, die sich das Suppengrün auch regelmäßig herstellen...

Hier nun das Rezept (ich nehme immer eine ungefähre Menge)
Man nehme
 250g Möhren
200g Selerie
250g Petersilienwurzel
2 Tomaten
1 Bund glatte Petersilie
250g Porree
3 Zwiebeln
300g Salz

(zum ergänzen oder weglassen ist das Rezept perfekt geeignet, andere Kräuter, Fenchel, Maggikraut, Pastinake könnte oder auch andere Gemüse könnten auch sehr gut verwendet werden bzw. wurden von mir schon getestet) falls man keine Petersilienwurzel bekommt kann man es auch gut ohne machen...

alles in Stücke schneiden


in eine Schüssel geben


mit dem Pürierstab fein püriert (meine Schwester macht es mit der Küchenmaschine in gröbere Streifen, dass ist bei mir allerdings nicht so kindertauglich, da sieht man dann ja womöglich Stückchen ;-)

alles untereinandermischen
ok ich gebe zu appetitlich ist etwas anderes ;-)

in ausgekochte heiße Gläser füllen, im Grunde genauso wie man Marmelade abfüllt.
Im Kühlschrank ist das Suppengrün ca. 1 Jahr haltbar.
Ich nutze das Gewürz mittlerweile fast für alles, Suppen, Eintöpfe, Soßen, meine Freundin hat es sogar in die Salatsoße gepackt, das habe ich allerdings bisher noch nicht ausprobiert. Natürlich habe ich auch noch alternativ Gewürze Bio-Hühnersuppe und Co im Schrank und nutze sie auch, aber dieses Gewürz darf fast nirgendwo fehlen...



Leider kann ich euch ja nun kein Glas schenken um euch auf den Geschmack zu bringen und ich weiß die Hemmschwelle ist groß, aber es ist ein so so tolles Gewürz und die Zubereitung geht relativ fix, dass ein Test sich in jedem Fall lohnt. So genug der Lobhudelei nun sende ich das ganze zum Freutag, da ich mich wirklich wahhhnsinnig über dieses  tolle Küchengeheimnis freue!!
Und da ich gerade den tollen Kochrezepte Basar von Tobias entdeckt habe stell ich dieses Rezept dort ein, denn mein letztes Glas ist leer und am Wochenende gibt es neues Suppengrün aus dem Glas....
Und weil ich so unglaublich dankbar für dieses tolle Rezept bin mache ich auch damit beim Foto-Frage-Freitag mit. 

Liebste Grüße
Steffi

Kommentare:

  1. Sehr sehr gute Idee - ich experimentiere auch seit Wochen, ich vertrage kein Glutamat. Und überall ist welches drin. Drum machen wir alles selber.

    Sigrun

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    1. Freut mich, dass es dir gefällt, ich finde auch ganz fruchtbar, dass überall Glutamat, Würze oder wie sie es sonst noch nennen vorhanden ist!

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  2. nachdem wo anders auch schon mal darüber gelesen habe, muss ich dein Rezept demnächst auch unbedingt mal ausprobieren!
    LG Caro

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  3. Ja, das Rezept ist super! Ich bereite das auch schon seit Jahren zu. Es nennt sich "Suppengrundstock" und ist eigentlich ein Thermomix-"Geheimnis" von Vorwerk. Und mit dieser Wundermaschine natürlich super schnell zubereitet. ;)
    Liebe Wochenendgrüße!!
    Mi

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  4. Ein tolles Rezept, muss ich direkt pinnen und demnächst ausprobieren! :)

    Danke, dass du es mit uns teilst! <3
    glg
    Claudia

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  5. Ein tolles Rezept, das hört sich klasse an und wird sofort ausprobiert, danke dafür!
    Herzliche Grüße und ein formidables Wochenende
    Martina

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  6. Liebe Steffi,
    das habe ich mir gleich mal abgespeichert! Hört sich super an :-)
    Ganz viele liebe Wochendendsgrüße
    sendet dir Urte

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  7. Ein prima Tipp! Ich bin erstaunt, dass es so lang haltbar ist. Mein Vater stellt Gemüsebrühe-Pulver selbst her, auf eine ganz männliche Art. Er stellt auch so eine Paste her, streicht die dann auf ein Backblech und trocknet das Ganze dann im Backofen bei niedriger Temperatur. (Genaue Angaben müsste ich erfragen) Die getrocknete Masse pulverisiert er dann mit der Küchenmaschine.

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    1. ähnliche Art sollte es natürlich heißen. Die Autokorrektur produziert schon manchmal seltsame Dinge....

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